Fair statt Fast – Faire Modenschau des AK Fairtrade beim Sommerfest 2025

Fotos: Juliane Lasch, Tobias Hindemitt

Das Sommerfest am Ende des Schuljahres 2025/26 nutzte der AK Fairtrade als Bühne, um auf die Probleme meist ressourcenintensiven und ausbeuterischen Bekleidungsindustrie hinzuweisen und Möglichkeiten eines klima- und sozialverträglichen Konsums aufzuzeigen: Bei einer fairen Modenschau präsentieren Lehrkräfte und Schüler(innen) des KRvFG auf einem stilechten roten Teppich Kleidungsstücke von Labels, die auf Ressourcenschonung und Fairness ausgerichtet sind. Mit viel Kreativität und Witz zeigten die Models, wie sich Stil und Umweltbewusstsein verbinden lassen. Entsprechend euphorisch fiel auch der Applaus beim Publikum aus.

Im Anschluss lockte ein Stand des AKs die Besucher des Sommerfests mit einem Glücksrad an. Viele nutzen ihre Chance und gewannen leckere Preise wie z.B. faire Schokoladenriegel. Wer mehr Glück hatte, durfte sich außerdem ein Kleidungsstück aus einem Fundus mit nur einmal getragenen und dann ausgemusterten Kleidungsstücken – also Fast Fashion - aussuchen. Der AK nutzte den Stand aber auch, um zentrale und teils erschreckende Fakten über die Auswirkungen unserer schnelllebigen Mode zu präsentieren. Aufgetürmte Kästen mit Wasserflaschen sollten zudem den hohen Wasserverbrauch im Bereich der Textilherstellung plakativ vor Augen führen: Allein für die Herstellung einer Jeans werden im Durchschnitt 8000 Liter Wasser benötigt.

Der AK Fairtrade bedankt sich bei allen Models für den grandiosen Auftritt, beim den Geschäften Fashion and More und Heilingbrunner für die Bereitstellung der Kleidung und beim Eine-Welt-Laden für die Unterstützung bei der Besorgung der Preise.